Innere Blockaden lösen
Sie wissen genau, was Sie wollen. Und trotzdem passiert es nicht. Etwas in Ihnen hält Sie zurück. Sie können es meistens nicht benennen, aber Sie spüren es jedes Mal, wenn es ernst wird. Ich begleite Sie dabei, diese inneren Blockaden zu verstehen, sie zu lösen und wieder Vertrauen in sich selbst aufzubauen.
Warum Sie sich selbst im Weg stehen
Innere Blockaden sind erlernte Schutzmuster. Sie entstehen aus Erfahrungen, in denen ein bestimmtes Verhalten einmal sinnvoll oder sogar notwendig war, und laufen später automatisch weiter, obwohl die ursprüngliche Situation längst vorbei ist. Typisch sind Aufschieben vor wichtigen Schritten, Rückzug aus Chancen, Sprachlosigkeit in Konflikten und das Gefühl, sich selbst auszubremsen.
Sie haben sich fest vorgenommen, dieses Gespräch endlich zu führen. Sie haben sich die Sätze zurechtgelegt. Und dann sitzen Sie da und sagen nichts.
Oder Sie wollten sich auf diese Stelle bewerben. Die Unterlagen liegen seit Wochen fertig auf dem Schreibtisch.
Von außen sieht das nach Zögern aus. Nach mangelndem Ehrgeiz vielleicht. Innen fühlt es sich völlig anders an. Da ist eine Wand, gegen die Sie jedes Mal laufen, und Sie wissen nicht, wo sie herkommt.
Das Entscheidende an diesem Satz ist das Wort erlernt. Eine Blockade ist kein Wesenszug. Sie ist eine Reaktion, die Ihr Nervensystem irgendwann abgespeichert hat, weil sie damals geholfen hat.
Ein Kind, das gelernt hat, dass Widerspruch Ärger bedeutet, wird als Erwachsener Konflikte vermeiden. Nicht aus Feigheit. Sondern weil der Körper schneller reagiert als der Verstand.
Und genau deshalb hilft es auch nicht, sich die Sache vernünftig zu erklären. Sie wissen ja längst, dass Ihnen nichts passiert. Das Wissen kommt nur nicht dort an, wo die Reaktion entsteht.
Eine Blockade ist kein Fehler in Ihnen. Sie ist eine alte Lösung, die ihre Aufgabe längst erfüllt hat.
Kennen Sie das?
Innere Blockaden zeigen sich selten laut. Sie zeigen sich darin, was Sie nicht tun. Vielleicht erkennen Sie sich in einem dieser Punkte wieder.
Sie fangen an und hören wieder auf
Der Anfang gelingt Ihnen. Kurz bevor es zählt, verlieren Sie den Schwung. Danach ärgern Sie sich über sich selbst, und beim nächsten Mal läuft es genauso.
Kritik bleibt, Lob rutscht ab
Ein kritischer Satz beschäftigt Sie tagelang. Ein Kompliment nehmen Sie freundlich entgegen und glauben es keine Minute.
Sie sagen ja und meinen nein
Sie merken im selben Moment, dass es falsch war. Sie sagen es trotzdem, weil die Vorstellung, jemanden zu enttäuschen, schwerer wiegt als der eigene Abend.
Sie vergleichen sich ständig
Andere wirken sicherer, klarer, weiter. Sie sehen bei sich vor allem das, was fehlt. Dass die anderen ihre eigenen Zweifel nur nicht zeigen, hilft Ihnen in dem Moment nicht.
Sie warten auf den richtigen Moment
Wenn die Kinder größer sind. Wenn es auf der Arbeit ruhiger wird. Wenn Sie sich sicherer fühlen. Der Moment kommt nicht, weil er nicht von außen kommt.
Ihre Erfolge waren Glück
Was gut läuft, erklären Sie mit günstigen Umständen oder netten Menschen. Was schiefgeht, rechnen Sie sich persönlich zu.
Wenn Sie sich in mehreren Punkten wiederfinden, liegt das nicht an fehlender Willenskraft. Es sind Muster. Und Muster lassen sich verändern.
Blockaden sind gelernt. Also lassen sie sich auch wieder verlernen.
Kaum jemand kann sagen, wann genau eine Blockade entstanden ist. Das liegt daran, dass sie selten aus einem einzigen großen Ereignis kommt. Meistens sind es viele kleine Erfahrungen, die in dieselbe Richtung zeigen.
Aus diesen Erfahrungen entstehen Sätze, die irgendwann nicht mehr hinterfragt werden. Sie laufen im Hintergrund mit, so selbstverständlich wie das Atmen.
Innere Blockaden lassen sich nicht durch Einsicht auflösen. Das Wissen, dass eine Sorge unbegründet ist, verändert das Gefühl nicht, weil die Reaktion nicht im Denken entsteht, sondern in Erfahrungen, die emotional abgespeichert wurden. Wirksam sind deshalb Verfahren, die auf dieser emotionalen Ebene ansetzen, etwa Hypnosetherapie, EMDR oder EFT.
Selbstwertgefühl stärken: Warum es dafür nie zu spät ist
Viele Menschen halten ihren Selbstwert für etwas Feststehendes. So, wie man groß oder klein ist. Entweder man hat Selbstvertrauen oder eben nicht.
Die Forschung sagt etwas anderes.
Der Selbstwert eines Menschen ist nicht festgelegt, sondern verändert sich ein Leben lang. Eine Metaanalyse von 331 Studien mit über 160.000 Menschen im Alter von 4 bis 94 Jahren zeigt, dass der Selbstwert vom jungen Erwachsenenalter an kontinuierlich ansteigt und sein Maximum erst zwischen 60 und 70 Jahren erreicht.
Der Selbstwert eines Menschen ist nicht festgelegt, sondern verändert sich ein Leben lang. Eine Metaanalyse von 331 Studien mit über 160.000 Menschen im Alter von 4 bis 94 Jahren zeigt, dass der Selbstwert vom jungen Erwachsenenalter an kontinuierlich ansteigt und sein Maximum erst zwischen 60 und 70 Jahren erreicht.
Woran Sie ein geringes Selbstwertgefühl erkennen
Ein geringes Selbstwertgefühl sieht selten nach Unsicherheit aus. Viele Betroffene wirken nach außen souverän und zuverlässig. Erkennbar wird es eher an dem, was innen passiert.
Sie entschuldigen sich für Dinge, für die Sie nichts können. Sie rechtfertigen Entscheidungen, nach denen niemand gefragt hat. Sie machen sich kleiner, als Sie sind, bevor es jemand anderes tun kann. Und Sie halten das alles für Bescheidenheit.
Ein geringes Selbstwertgefühl ist nicht nur eine Folge seelischer Belastung, sondern geht ihr häufig voraus. Eine Metaanalyse von 77 Längsschnittstudien zeigt, dass ein niedriger Selbstwert spätere depressive Symptome deutlicher vorhersagt als umgekehrt. Früh am eigenen Selbstwert zu arbeiten wirkt deshalb vorbeugend.
Wie ich Ihnen helfen kann
Ich arbeite nicht mit Motivationstechniken und nicht mit guten Vorsätzen. Wir gehen dahin, wo das Muster entstanden ist, und lösen es dort.
Wir schauen, wo es konkret hakt
Nicht allgemein, sondern an einer konkreten Situation. Woran genau sind Sie zuletzt hängengeblieben? Was ist im Körper passiert, kurz bevor Sie aufgegeben haben? Diese Details sind wichtiger, als sie klingen.
Wir finden heraus, woher das Muster kommt
Oft taucht dabei eine Erinnerung auf, mit der Sie nicht gerechnet hätten. Manchmal ist es auch nur ein Gefühl ohne Bild. Beides reicht, um weiterzuarbeiten.
Wir lösen es dort, wo es entstanden ist
Hier kommen die Methoden ins Spiel. Welche davon wir nutzen, entscheiden wir gemeinsam und nach dem, was zu Ihnen passt. Sie müssen nicht alles erzählen, damit es wirkt.
Sie üben das Neue im Alltag
Veränderung zeigt sich nicht im Gespräch, sondern in der Woche danach. Deshalb nehmen Sie aus jeder Sitzung etwas Konkretes mit, das klein genug ist, um es wirklich zu tun.
Hilfe bei inneren Blockaden
Meine Praxis liegt in Berumbur, mitten zwischen Norden, Aurich und Wittmund. Viele meiner Klientinnen und Klienten kommen aus Ostfriesland und fahren zwanzig bis dreißig Minuten. Das ist die Zeit, die ich Ihnen empfehle, auch für den Rückweg einzuplanen. Nach einer Sitzung ist ein bisschen Stille oft hilfreicher als das Autoradio.
Wenn die Anfahrt nicht passt oder Ihnen die vertraute Umgebung lieber ist, arbeite ich auch online. Für die Arbeit an inneren Blockaden funktioniert das gut. Wichtig ist nur, dass Sie einen Raum haben, in dem Sie für die Dauer der Sitzung ungestört sind.
Viele meiner Klientinnen wussten lange, was sie belastet. Sie wussten nur nicht, wie sie loskommen. Das ist der Punkt, an dem ich anfange.
Häufige Fragen zu inneren Blockaden
Wenn Ihre Frage hier nicht dabei ist, schreiben Sie mir einfach. Ich antworte Ihnen persönlich.
Was sind innere Blockaden?
Innere Blockaden sind erlernte Schutzmuster. Sie entstehen aus Erfahrungen, in denen ein bestimmtes Verhalten einmal sinnvoll war, und laufen später automatisch weiter. Sie zeigen sich als Aufschieben, als Rückzug oder als das Gefühl, sich selbst im Weg zu stehen, obwohl man genau weiß, was man eigentlich will.
Wie kann ich innere Blockaden lösen?
Nicht über Einsicht, denn die haben die meisten längst. Wirksam sind Verfahren, die auf der emotionalen Ebene ansetzen, auf der das Muster gespeichert ist. In meiner Praxis arbeite ich dafür vor allem mit Hypnosetherapie, EMDR und EFT. Welche Methode passt, entscheiden wir gemeinsam.
Wie lange dauert es, bis sich etwas verändert?
Bei einem klar umrissenen Thema spüren viele Menschen nach drei bis fünf Sitzungen eine deutliche Veränderung. Geht es um ein Muster, das Sie seit der Kindheit begleitet, brauchen wir länger. Ich sage Ihnen nach dem Erstgespräch ehrlich, womit Sie rechnen können.
Kann man Selbstwertgefühl auch später im Leben noch stärken?
Ja. Eine Metaanalyse von 331 Studien mit über 160.000 Menschen zeigt, dass der Selbstwert vom jungen Erwachsenenalter an weiter ansteigt und sein Maximum erst zwischen 60 und 70 Jahren erreicht. Selbstwert ist also nichts Festgelegtes, sondern etwas, das sich ein Leben lang verändert.
Woher kommt ein geringes Selbstwertgefühl?
Meist nicht aus einem einzigen Ereignis, sondern aus vielen kleinen Erfahrungen, die in dieselbe Richtung zeigen. Häufig aus der Kindheit, manchmal aus einer langen belastenden Beziehung oder aus Jahren in einem Umfeld, in dem Leistung der einzige Maßstab war.
Was ist der Unterschied zwischen Selbstwert und Selbstbewusstsein?
Selbstbewusstsein zeigt sich nach außen, im Auftreten. Selbstwert ist die innere Einschätzung, ob man in Ordnung ist, auch ohne Leistung. Man kann sehr selbstbewusst wirken und gleichzeitig einen geringen Selbstwert haben. Diese Kombination sehe ich in meiner Praxis oft.
Muss ich über alles aus meiner Vergangenheit sprechen?
Ist das dasselbe wie eine Psychotherapie?
Nein. Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und arbeite im Rahmen des Heilpraktikergesetzes. Ich stelle keine ärztlichen Diagnosen und ersetze keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn ich merke, dass Sie etwas anderes brauchen, sage ich Ihnen das.
Was kostet eine Sitzung?
Eine Sitzung dauert in der Regel 60 Minuten. Die aktuellen Preise finden Sie auf meiner Seite mit den Konditionen. Die Kosten tragen Sie selbst, gesetzliche Krankenkassen übernehmen Leistungen von Heilpraktikern für Psychotherapie nicht. Manche privaten Zusatzversicherungen beteiligen sich, das klären Sie am besten vorher mit Ihrer Versicherung.
Arbeiten Sie auch online?
Ja. Ich arbeite vor Ort in Berumbur und online. Für die Arbeit an inneren Blockaden und am Selbstwert eignet sich beides. Online ist besonders praktisch, wenn Sie weiter entfernt wohnen oder zeitlich eng getaktet sind.
Lassen Sie uns ins
Gespräch kommen
Ich arbeite bevorzugt online. Das hat Gründe, die vor allem für Sie sprechen: keine Anreise, keine Wartezeit, und Sie sitzen währenddessen in einem Raum, in dem Sie sich ohnehin sicher fühlen.
Gerade bei Themen, über die man nicht leicht spricht, ist das oft der leichtere Einstieg. Viele Menschen erzählen zu Hause Dinge, die sie in einem fremden Raum erst nach Wochen ansprechen würden.
Meine Praxis befindet sich in Ostfriesland, in Berumbur zwischen Norden, Aurich und Wittmund.
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