Hilfe bei Stress und Erschöpfung
Sie schlafen. Sie machen Urlaub. Und trotzdem sind Sie am nächsten Morgen wieder leer. Wenn die Anspannung auch dann bleibt, wenn eigentlich nichts ansteht, hilft kein weiterer freier Tag. Ich biete Ihnen Hilfe bei Stress und Erschöpfung, die nicht mehr von selbst weggehen.
Was ist Chronischer Stress?
Chronischer Stress entsteht, wenn das Nervensystem über längere Zeit im Alarmzustand bleibt und nicht mehr in den Erholungsmodus zurückfindet. Typisch ist, dass Schlaf, Wochenenden und Urlaub keine spürbare Regeneration mehr bringen. Hält dieser Zustand an, entwickelt sich daraus häufig tiefe Erschöpfung.
Wenn Stress zum Dauerzustand wird
Stress an sich ist nichts Schlechtes. Er macht wach, konzentriert und leistungsfähig, und genau dafür ist er gedacht. Entscheidend ist, dass er wieder abklingt, sobald die Anforderung vorbei ist.
Chronischer Stress unterscheidet sich in genau diesem einen Punkt. Er klingt nicht mehr ab.
Damit sind Sie nicht allein. Zwei Drittel der Menschen in Deutschland fühlen sich im Alltag oder im Beruf häufig oder manchmal gestresst. 2013 waren es noch 57 Prozent. Und es bleibt selten beim Gefühl: 62 Prozent der Betroffenen berichten von Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, 53 Prozent von innerer Unruhe, 47 Prozent von Schlafstörungen.
Der häufigste Auslöser für Stress ist nicht äußerer Termindruck, sondern der eigene Anspruch. 61 Prozent der Befragten nennen den hohen Anspruch an sich selbst als wichtigsten Stressfaktor. Wer Stress dauerhaft verringern will, kommt deshalb an der Frage nach den eigenen Maßstäben nicht vorbei.
Wenn aus Stress Erschöpfung wird
Stress und Erschöpfung sind nicht dasselbe, auch wenn sie oft in einem Atemzug genannt werden. Stress ist zu viel Energie am falschen Ort. Erschöpfung ist das, was übrig bleibt, wenn diese Anspannung zu lange angehalten hat.
Der Übergang passiert schleichend. Erst sind Sie abends müde, dann auch morgens. Erst brauchen Sie am Wochenende länger zum Runterkommen, dann kommen Sie gar nicht mehr an. Irgendwann ist die Erschöpfung nicht mehr die Folge eines anstrengenden Tages, sondern der Normalzustand.
Wenn Sie ständig erschöpft sind, gehört ein Punkt an den Anfang: Lassen Sie körperliche Ursachen ärztlich abklären. Schilddrüse, Eisenwerte, Vitamin D, Blutbild. Vieles, was sich wie chronische Erschöpfung anfühlt, hat einen medizinischen Grund, der sich gut behandeln lässt.
Und wenn körperlich alles in Ordnung ist und Sie trotzdem am Ende sind? Dann ist das kein Grund zu verzweifeln. Dann wissen wir immerhin, wo wir ansetzen können.
Der Körper sagt irgendwann nein,
wenn der Kopf zu lange ja gesagt hat.
Warum die üblichen Tipps irgendwann nicht mehr greifen
Wahrscheinlich haben Sie längst alles gelesen, was man gegen Stress tun kann. Mehr Bewegung, bewusste Pausen, Atemübungen, Handy weglegen, früher ins Bett. Vielleicht haben Sie auch das eine oder andere ausprobiert.
Diese Empfehlungen sind nicht falsch. Sie wirken nur solange, wie Ihr Nervensystem noch zwischen Anspannung und Erholung umschalten kann.
Bei chronischem Stress ist genau dieser Schalter blockiert. Dann können Sie sich hinlegen, ohne zur Ruhe zu kommen. Dann können Sie meditieren und werden dabei unruhig. Und dann kommt zu allem anderen noch das Gefühl dazu, nicht einmal das Entspannen richtig hinzubekommen.
Das ist kein Versagen. Es ist ein Hinweis darauf, dass Sie an einem Punkt sind, an dem Stressbewältigung allein nicht mehr ausreicht. Hier setzt therapeutische Arbeit an: nicht bei den Techniken, sondern bei dem, was Ihr System überhaupt erst im Alarmzustand hält.
Kennen Sie das?
Das Folgende sind keine Symptome aus einem Lehrbuch. Es sind Sätze, die ich in meiner Praxis immer wieder höre. Wenn Sie sich in mehreren davon wiederfinden, lohnt sich ein Gespräch.
Innere Unruhe, die nicht aufhört
Auch wenn gerade nichts ansteht, sind Sie innerlich angespannt. Abends kommen Sie nicht zur Ruhe, und morgens wachen Sie auf, als hätten Sie gar nicht geschlafen.
Der Druck kommt von innen
Niemand verlangt das von Ihnen. Sie verlangen es von sich selbst. Und genau deshalb hört der Druck auch dann nicht auf, wenn äußerlich gerade alles ruhig ist.
Der Körper meldet sich
Ständig erschöpft, ohne etwas geschafft zu haben
Sie waren den ganzen Tag beschäftigt und haben am Abend trotzdem das Gefühl, nichts geleistet zu haben. Weil die eigentliche Arbeit im Kopf passiert und niemand sie sieht.
Kleinigkeiten werden zu viel
Eine einfache Entscheidung fühlt sich an wie eine Prüfung. Sie sind gereizt bei Dingen, die Sie früher nicht gestört haben.
Sie funktionieren nur noch
Wie ich Ihnen bei Stress und Erschöpfung helfen kann
Wir arbeiten auf zwei Ebenen: an der akuten Anspannung und an dem, was sie erzeugt. Das eine bringt schnelle Entlastung, das andere sorgt dafür, dass es auch so bleibt. Eine Sitzung dauert zwischen 60 und 90 Minuten.
Ankommen und sortieren
Im ersten Gespräch schauen wir, was Sie belastet, seit wann es anhält und was Sie bereits versucht haben. Dazu klären wir, ob körperliche Ursachen ärztlich abgeklärt sind.
Zur Ruhe kommen
Bevor etwas anderes wirken kann, muss Ihr Nervensystem wieder herunterfahren können. Dafür arbeite ich mit Atem- und Körperübungen sowie mit der Klopftechnik EFT. Diese Übungen nehmen Sie mit nach Hause und können sie selbst anwenden.
Den Ursachen nachgehen
Woher kommt der Anspruch, immer funktionieren zu müssen? Welche Rolle haben Sie übernommen, und wann? Je nach Thema arbeiten wir im Gespräch, mit systemischen Fragen oder in Trance.
Im Alltag verankern
Zum Schluss schauen wir, was sich konkret ändern lässt. Grenzen setzen, die eigenen Signale früher wahrnehmen, Pausen so planen, dass sie auch wirklich stattfinden.
Hilfe bei Stress in meiner Praxis
Die meisten kommen spät. Nicht weil sie es nicht gemerkt hätten, sondern weil sie gehofft haben, es geht von allein wieder weg. Das ist verständlich. Und es ist trotzdem der Grund, warum der Weg zurück am Ende länger dauert.
Sie müssen nicht warten, bis gar nichts mehr geht. Ein Gespräch reicht als Anfang.
Meine Praxis liegt in Berumbur und ist gut erreichbar aus Norden, Aurich, Wittmund und dem gesamten Landkreis Wittmund. Online arbeite ich deutschlandweit.
Ihr erstes Gespräch ist kostenlos. Vor Ort oder online, ganz wie es für Sie passt.
Viele meiner Klientinnen wussten lange, was sie belastet. Sie wussten nur nicht, wie sie loskommen. Das ist der Punkt, an dem ich anfange.
Häufige Fragen zur Hilfe bei Stress
Wann sollte ich mir Hilfe bei Stress holen?
Ein guter Anhaltspunkt ist, wenn Erholung nicht mehr wirkt. Wenn Sie nach dem Wochenende oder nach dem Urlaub genauso angespannt sind wie vorher, ist das ein Signal. Ebenso, wenn körperliche Beschwerden dazukommen, die der Arzt nicht erklären kann, oder wenn Sie sich von Dingen zurückziehen, die Ihnen früher wichtig waren.
Ich funktioniere doch noch. Ist es dann zu früh?
Was passiert, wenn ich nichts unternehme?
Wann sollte ich besser zum Arzt als zu Ihnen?
Muss ich erst zum Arzt, bevor ich zu Ihnen komme?
Ist Stress dasselbe wie Burnout?
Nein. Stress ist eine normale Reaktion auf Anforderungen und gehört zum Leben dazu. Burnout beschreibt einen Zustand tiefer Erschöpfung, der sich über längere Zeit aus dauerhafter Belastung entwickelt und meist mit der Arbeit zusammenhängt. Chronischer Stress kann eine Vorstufe sein, muss es aber nicht.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Das hängt davon ab, wie lange der Zustand schon anhält. Wer früh kommt, merkt oft nach vier bis sechs Sitzungen eine deutliche Veränderung. Besteht die Belastung schon seit Jahren, braucht es mehr Zeit. Das besprechen wir gemeinsam nach der ersten Sitzung.
Kann ich die Sitzungen auch online machen?
Ja. Gerade bei Erschöpfung ist das für viele eine Entlastung, weil die Anfahrt wegfällt. Alles, was Sie brauchen, ist ein ruhiger Raum und eine stabile Verbindung.
Was kostet eine Sitzung?
Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker. Die genauen Kosten besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Viele private Zusatzversicherungen erstatten Heilpraktikerleistungen anteilig oder vollständig.
Was, wenn ich gerade krankgeschrieben bin?
Das ist kein Hindernis, im Gegenteil. Die Zeit einer Krankschreibung lässt sich gut nutzen, um an den Ursachen zu arbeiten, statt nur auszuruhen. Sprechen Sie das gern im Erstgespräch an.
Lassen Sie uns ins
Gespräch kommen
Ich arbeite bevorzugt online. Das hat Gründe, die vor allem für Sie sprechen: keine Anreise, keine Wartezeit, und Sie sitzen währenddessen in einem Raum, in dem Sie sich ohnehin sicher fühlen.
Gerade bei Themen, über die man nicht leicht spricht, ist das oft der leichtere Einstieg. Viele Menschen erzählen zu Hause Dinge, die sie in einem fremden Raum erst nach Wochen ansprechen würden.
Meine Praxis befindet sich in Ostfriesland, in Berumbur zwischen Norden, Aurich und Wittmund.
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